Schlechtes Wortspiel

So, ich bin also nicht von einem Hai gefressen worden. Und meine Open Water Diving Lizenz habe ich auch. Und auf Koh Tao bin ich auch nicht mehr. Es ist so viel passiert. Und eigentlich auch nichts. Ich hatte mir ja für Koh Tao vorgenommen, ein wenig zu entspannen und die ruhige Zeit zu genießen. Klappte ja nicht so gut. Hauptsächlich wegen der ärgerlich Geschichte mit dem Handy. Das hat mich etwa zweieinhalb Tage genervt und Entspannung gekostet. Dann fing der Tauchkurs an und sorgte für dreieinhalb Tage exzellenter Beschäftigung. Die Insel ist zum Bersten voll mit Tauchschulen. In Laos und Kambodscha sind mir aber diverse Typen über den Weg gelaufen, die sehr begeistert von Pura Vida Diving waren. Und diese Empfehlung war Gold wert. Denn während andere in 6er-Gruppen zunächst im Swimming Pool übten, ging es für mich und zwei Schweden zusammen mit Ima, unserem spanischen Tauchlehrer, direkt ins Meer. An den letzten beiden Tagen gab es jeweils zwei Tauchgänge vom Boot aus an diversen Spots vor der Insel bis in 18 Meter Tiefe. Zum Abschluss eine Theorie-Prüfung, die wir in Gruppenarbeit meisterten und ein Barbeque mit den Tauchlehrern.

Sonnenuntergänge auf Koh Tao

Sonnenuntergänge auf Koh Tao

Vorgestern verließ ich in aller Herrgottsfrühe die Insel, um auf der anderen Seite Thailands, an der Andamanen-Küste, noch ein weiteres Eiland aufzusuchen. Und ganz ehrlich, was jetzt kommt, ist flach, aber ich so lange drauf gewartet, es sagen zu können: Kopi ist auf Koh Phi Phi. Waaaah! Brüller 🙂 Genauer gesagt auf Phi Phi Don, der Hauptinsel der Inselgruppe. Hier ticken die Uhren ein bisschen anders als auf Tao. In allererster Linie ein deutliches Stück lauter und stark basslastig. Seine Getränke nimmt man aus “Buckets” zu sich (kleine Eimerchen mit Henkeln). Hier wird in bester Ballermann-Manier “Eimersaufen” betrieben. Aber ich lehne mich glaube ich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass es hier schon etwas mehr Style hat. Und der Strand ist definitiv schöner. Immerhin wurde hier “The Beach” gedreht. Alles ist hier ein bisschen größer, lauter, touristischer. Komischerweise fange ich an, das zu mögen. Und nachdem ich heute erst zum zweiten Mal (!) auf dem ganzen Trip ausgiebig meine Wampe in die Sonne gehalten habe, werde ich die verbleibenden Tage noch ein bisschen damit verbringen, wirklich lauen Urlaub zu machen, abends in die Reggea-Bar zu gehen, die keinen Reggea spielt und einen Boxring hat, in dem sich Touristen für einen Free Bucket was auf die Mappe hauen können und tagsüber an meiner bislang lächerlichen Bräune zu arbeiten.

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4 Antworten

  1. Mona sagt:

    Es geht noch besser…
    Macht kopi pipi auf kho phi phi????

  2. Arne sagt:

    Grandios! Absolut grandios 🙂

  3. andi sagt:

    Das war doch eine effiziente Nutzung der wortspielerischen Gegebenheiten. Wo gibts denn hier ein Like-Button?
    Wir werden allerdings morgen dem Praktikanten, der auf Deinem Ex-Platz sitzt, klarmachen, dass er dafür ins Schwein einzahlen muss.
    🙂

  4. Patrick sagt:

    schon erledigt! Das Schwein hat Futter bekommen 😉

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